Das Fest von Wärme und Licht in der Dunkelheit

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

wir befinden uns am klimatischen Wendepunkt des Jahres. Die Wintersonnende liegt hinter uns und wir spüren wie die Tage länger und kälter werden. Viele feierten dies als ein traditionelles Fest mit undurchschauberem spirituellen Hintergrund, mit bestimmten Ritualen und symbolträchtigen Dekoelementen. Das durchgehende Motiv in der zeitweiligen Umgestaltung des Lebensumfeldes, ist der Gebrauch von Licht. Die Wintersonnenwendetage werden als Fest des Lichts gefeiert. Was deswegen völlig absurd ist, da diese Tage im Jahr, die mit dem wenigsten Licht sind. Richtig müsste das Fest der Dunkelheit gefeiert werden, das Fest des Lichts gehört genau auf die andere Seite des Jahres. Die Frage nach richtig und falsch stellt sich aber im Zusammenhang mit Traditionen nicht. Der Außenstehende mag sich wundern dürfen, wenn Leute einen Baum schlachten, um auf seinen Ästen Kerzen Kerzen aufzustecken. Den Baum, wenn schon getötet, in Licht und Wärme umzuwandeln, ist nicht geplant. Dies passiert entweder hinterher oder ungewollt, durch ungeschicktes Handhaben der Kerzen.
Das Fest des Lichts, wird deswegen das Fest des Lichts gefeiert, weil in der Zeit der größten Dunkelheit überall Kerzen aufgestellt werden und Glitzer über die Welt gestreut.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, feiern geht schöner.
Lasst uns feiern, was wir erreicht haben, was entstanden ist und dass die Tage wieder länger werden.
Wir können feiern, denn wir haben viel erreicht. So wie es auf der Großbaustelle Pink House voran geht, so wird im ganzen Land an unserer schöneren Welt gebaut. Sehen sie selbst, wie es voran geht. Sehen sie, was alles bereits entstanden ist, was noch im Entstehen ist und zeigen sie uns ihre Idee, was noch entstehen könnte.
Nutzen sie die langen Nächte zur verdienten Erholung, um im neuen Jahr mit aller Kraft das zu tun, was ihnen und uns allen gefällt.
Nutzen sie die kalten Tage, für lange Spaziergänge an der frischen Luft. Damit sparen sie auch Energie, denn wenn sie nicht in ihrer Wohnung sind, brauchen sie diese auch nicht zu heizen.
Und das womit sie danach heizen, finden sie vielleicht bei einem Spaziergang nebenher. Es gibt genügend tote Bäume zum heizen. Bald zieren auch noch ausgediente Weihnachtsbäume den Weg.
Machen sie etwas daraus. Nehmen sie eine Kerze und stecken sie das Holz an. Genießen sie Wärme und Licht und erzählen sie sich Geschichten über Fabelwesen.

Und nehmen sie die Sache mit dem Miteinander, der menschlichen Nähe und Wärme ernst. Jetzt besonders, in der kalten Zeit, mit den langen dunklen Nächten.

Wer sich unzufrieden fühlt, der mag dran denken:
Hauptsache gesund.

Thomas Grund, Germanys next Bundeskanzlerin

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Germanys next Bundeskanzlerin

3 Antworten zu “Das Fest von Wärme und Licht in der Dunkelheit

  1. Reblogged this on Rund um den Kabinettstisch und kommentierte:

    Tataaaa …. die Weihnachtsansprache 2012 von Germanys next Bundeskanzlerin.

  2. Pingback: Das Fest von Wärme und Licht in der Dunkelheit | Germanys next Kabinettsküche

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