Der Lasagne-Lebensmittelskandal

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie sie bereits der Presse entnehmen konnten, gibt es derzeit einen Skandal im Lebensmittelbereich. In einigen Packungen der schmackhaften „Würzbacher Spinatlasagne“ des Herstellers „Pferdehaupt Delikatessen“, wurden nicht unerhebliche Anteile Mangold entdeckt. Die Nachforschungen im Rahmen der rückhaltlosen Aufklärung dieses Falles brachten zu Tage, dass es beim Hersteller zu einer folgenschweren Verwechslung im Produktionspozess der Lasagne gekommen war.
Die Lasagne wurde einer gründlichen Prüfung unterzogen und auch im Bundeskanzerinnenamt getestet. Denn ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen ist uns wichtig, liebe Mitbürgerinen und Mitbürger.

In den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Mangoldanteile zu keiner geschmacklichen Benachteiligung führen. Die Weitergabe an die Verbraucher wurde genehmigt, jedoch mit der Auflage, die Verpackungen entsprechend umzudeklarieren in „Würzbacher Spinatlasagne mit Mangold“. Und sofern sich nicht eindeutig bestimmen lässt, ob die gelagerte Lasagne aus der verunglückten Charge stammt, sämtliche Packungen mit „Würzbacher Spinatlasagne mit eventuellem Mangoldanteil“ zu beschriften.
Den Verzehr der „Würzbacher Spinatlasagne“ können wir weiterhin empfehlen, als eine geschmackvolle und gesunde Bereicherung des Speiseplans.

Mangold ist eine schmackhafte Gemüsesorte, die Spinat in Aussehen und Geschmack ähnelt, jedoch nicht mit diesem verwand ist. Dieses Gemüse ist reich an wertvollem Vitamin K und enthält außerdem die Vitamine A und E, sowie wertvolle Spurenelemente.
Die auf Grund dieser Verwechslung gewonnenen Erkenntnisse, bezüglich der Mischfähigkeit beider Gemüsearten, sowie dessen Geschmacksergebnisses, konnten genutzt werden, um in Zukunft ihre Lebensmittelversorgung noch schmackhafter zu gestalten.
Die durch Zufall entstande Spinat-Mangold-Lasagne wird in Zukunft zu unser aller Bereicherung plangemäß produziert. Allerdings müssen die entsprechenden Inhaltsstoffe ausreichend deklariert werden. Das Lebensmittelprodunkt muss als „Spinat-Mangold-Lasagne“ ausgeschrieben werden und sofern die jeweiligen Anteile der beinhaltenden Gemüsesorten nicht eindeutig feststellbar sind, mit dem Zusatz „Kann Spuren von Mangold und Spinat enthalten“ beschriftet werden.

Ihre Gesundheit ist unsere Herzenssache. Dafür, dass sie stets höchste Qualität angeboten bekommen, setze auch ich mich insbesondere als ihre Kanzlerin ein.

Thomas Grund, Germanys next Bundeskanzlerin

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Ernährung und Genuss

Eine Antwort zu “Der Lasagne-Lebensmittelskandal

  1. Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:

    +++ Skandal im Regierungsviertel +++ Wie konnte das nur passieren? +++ Mangold statt Spinat in unserer Lieblingslasagne +++ Mindestens einmal pro Woche bieten wir dieses köstliche Fertigprodukt in Germanys next Kantine zum ministerialen Verzehr an +++ Skandal im Regierungsviertel +++

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