Eine Anmerkung des Ministeriums für Innere Schönheit zum Gebrauch der Sprache im Internet, bzw. im Volk.

mfis

Oder: Wie das web 2.0 der Deutschen Sprache den Gnadenschuss verpasst.

Schrieb doch schon ein gewisser George Orwell anno dazumal – zumindest sinngemäß: Je geringer der Wortschatz, je einfacher die Sprache, desto einfacher das Denken und desto geringer der Verstand. Was man nicht in Worte fassen kann, kann man auch nicht denken… ist letztlich das Grundprinzip des orwellschen Neusprech, des Totalitarismus durch die konsequente Beschneidung des Sprach- und Sprechvermögens.

Nun stehen Neusprech und Konsorten für eine staatlich ausgeübte Destruktion der Sprache – mit dem bewussten Ziel der Volksverdummung, die ja schon seit Anbeginn der Zeit recht weit voran geschritten ist. Political Correctness sei hier nur am Rande gedisst, denn eigentlich möchte das Ministerium in eine andere Richtung brainwashen. Und zwar nach unten, Harz-IV-Sprech ohne Punkt und Komma, erst kommentieren, als wäre die Laptoptastatur die Klitoris von Paris Hilton („Die kann das ab!“) und der Penetrant auf 17 Kilo Kokain…

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