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Akutes Versorgungsproblem – Notstand in Bronnewitz ausgerufen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bekam soeben eine Meldung über ein Versorgungsproblem in Bronnewitz.
In der Stadt findet seit Donnerstag das fünftägige Fest zur Winteraustreibung statt. Der Meldung zufolge sind bereits heute abend, am dritten Tag der Festlichkeiten, sämtliche hochprozentige Spirituosen zur Neige gegangen. Der Notstand wurde ausgerufen, erste Hilfsaktionen wurden eingeleitet. Ein Rettungswagen der Feuerwehr ist aus dem 90 Kilometer entfernten Battenbach mit einer Notration von 50 Liter Schnaps aufgebrochen und wird mit dieser ersten Hilfe im Laufe der nächsten Stunde in Bronnewitz eintreffen. Solange sind die Bronnewitzer gezwungen, sich mit Bier und Wein notdürftig zu versorgen.

Die Hilfe aus Battenbach ist natürlich nur eine Akutvorsorge und insgesamt ein Tropfen auf den heißen Stein. Es muss noch geklärt werden, wieso es zu diesem Notstand kommen konnte. Dazu wurde eine Kommission „Trockenzeit“ aufgestellt und Ermittlungen aufgenommen. Bevor wir jedoch genaueste Ergebnisse von der Kommission erhalten werden, muss bereits das akute Versorgungsproblem gelöst sein. Im Moment ist davon auszugehen, dass bei der Planung des Festes das Verbrauchsverhalten der Bronnewitzer falsch eingeschätzt, bzw. deren Verbrauch stark unterschätzt wurde. Die jetzt eingeleitete Hilfe muss also, um Redundanz zu garantieren eine große Menge bereitstellen, damit es zu keinem weiteren Manko während der Festlichkeiten kommen kann.
Neben dem Verbrauch der Bronnewitzer muss außerdem noch der Verbrauch der Hilfskräfte eingeplant werden, die nach Bronnewitz eilen.

Noch heute Nacht werden Hilfsaktionen im großen Maßstab anlaufen. Von Brennereien werden Kapazitäten eingeholt und per LKW auf dem schnellsten Weg nach Bronnewitz gebracht. Unserer Schätzung nach, werden 400 bis 500 Liter Spirituosen benötigt, um mit Sicherheit ausschließen zu können, dass sich dieses Unglück nicht schon im Verlauf dieses Festes wiederholt.
Die schnell aus Battenbach kommende erste Hilfe wird nur für eine kurze Zeit die Not lindern können und eventuell bereits verbraucht sein, bevor der LKW mit dem Nachschub in Bronnewitz eintrifft.

Deswegen meine Bitte an sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere wenn sie in der Region um Bronnewitz wohnen, helfen sie mit die Not zu lindern. Sollten sie Reserven im Keller haben, begeben sie sich nach Bronnewitz und bringen sie den Bronnewitzern die notwendige Hilfe.
Sie tun es nicht nur für Bronnewitz, sie tun es für uns alle und nicht zuletzt auch für sich.

Denn um das Wohlergehen unser aller Bürger sicherzustellen, ist es notwendig, dass wir uns im Falle eines Notfalles gegenseitig schnell zu helfen vermögen. Auch wenn wir als Regierung alles tun, um solche Katastrophen vorsorglich zu vermeiden, so ist es doch nie auszuschließen, dass ein unvorhergesehener Notfall eintritt. Was heute in Bronnewitz geschah, könnte auch bei ihnen passieren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Deswegen ist ihre schnelle Hilfe für Bronnewitz wichtig. Wenn wir das Problem von Bronnewitz schnell lösen können, dann haben wir einen großen Schritt dahin getan, dergleichen Probleme auch überall schnell zu lösen, wo sie in Zukunft auftreten könnten.

Unser gemeinsames Engagement für unser Land ist unsere Stärke, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger und unser aller Wohlsein ist unsere Aufgabe.

Thomas Grund, Germanys next Bundeskanzlerin

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Die vorläufigen Planaufgaben des Jahres

 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Sie sicherlich festgestellt haben, hat ein neues Jahr begonnen. Die Tage werden allmählich wieder länger und die Vegetationsperiode rückt näher. Das ist die Zeit, uns mit agrapolitischen Fragen zu befassen und Pläne abzuschließen.

Ziel ist es, die Versorgung des Volkes auf qualitativ höchstmöglichstem Niveau und in quantitativ ausreichender Menge sicher zu garantieren. Unsere Unabhängigkeit erfordert es zwingend, die Lebensmittelversorgung des Volkes durch Anbau auf dem Boden unseres Landes sicherzustellen. Unserer Natur und unserer Gesundheit sind wir verpflichtet, dies durch nachhaltigen ökologischen Anbau zu erreichen.

Dass dies nicht ausschließt, dass wir auch Lebensmittel importieren, brauche ich nicht extra zu sagen, Sie sehen dies selbst an dem breiten Sortiment von Delikatessen in den Abholständen. Was wir uns leisten können, weil wir unsere nationalen Delikatessen in die ganze Welt exportieren. Besonders erwähnt sei einer unserer Exportschlager, der sich ständig steigender Nachfrage erfreut. Die Dummsdorfer Riesenkartoffel.

Die Berechnung der benötigten Anbauflächen für die entsprechenden Agrarprodukte wird in diesem Monat abgeschlossen sein. Dann steht den Bauern die Bedarfsliste zur Verfügung und die entsprechende Menge Saatgut wird in Bereitstellungsauftrag gegeben. Die Bauern wählen dann aus, was sie auf ihrem jeweiligen Land anbauen möchten und bekommen das Saatgut geliefert. Wir hoffen, Ende Februar damit abgeschlossen zu haben.

Die noch bessere Versorgung ist unser Ziel. Dazu müssen wir wissen, wo es bisher noch Schwachstellen gegeben hat. Auch wenn die meisten Bürger keinerlei Versorgungschwierigkeiten feststellten, brachte unser Informationszentrum doch ein paar Fehler in Erfahrung, die zum großen Teil verbessert werden können.

In Niedertrubenhausen wurde im August eine Kiste Tomaten angeliefert, in der sich 5 unappetitlich verschimmelte Tomaten befanden. Wie die Recherchen ergaben, war die Kiste bei der Auslieferung stehengeblieben und erst mit dem nächsten Transporter mitgeliefert worden. Ein Fehler, der hin und wieder auftreten kann, da er sich nicht völlig ausschließen lässt. Ein vorzeitiges Verfallen der Lebensmittel kann jedoch verhindert werden, wenn die liegengebliebenen Lebensmittel richtig gelagert werden. Dies geschah bei der besagten Kiste Tomaten nicht. Unsere Ermittler haben sich anschließend mit dem Verantwortlichen lange unterhalten und damit eine mögliche Wiederholung desselben Fehlers durch denselben Verantwortliche weitestgehend ausgeschlossen.

In Rantzhausen wurde fälschlicherweise ein großer Posten Kartoffeln bereitgestellt, anstelle der bestellten Kiste Artischocken. Es kam dadurch zu einer Planänderung beim Mittagessen von 3 Familien, die das Artischockengericht, um eine Woche verschieben mussten. Die fälschlicherweise gelieferten Kartoffeln sollten eigentlich nach Rüberhausen gehen, wo aber noch ausreichend Kartoffeln auf Lager lagen, so dass keine Versorgungslücke entstand. Vorsorglich wurde dennoch für ein Nudelwochenende geworben, das Rantzhauser Al Dente Fest.

In Phrasendorf fiel ein Sack Reis um und verteilte den Inhalt über die Straße. Vorsorgliche Abhilfe für die Zukunft, schaffte eine Verstärkung des Verpackungsmaterials, welche anschließend eingeleitet wurde, ebenso wie die Schulung der Transporteure.
Besonderes Augenmerk wurde auch den Transporten zuteil und vieles an der Ladungssicherheit verbessert, da immer noch viele Sachen vom LKW fielen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bin sicher, wir werden auch in diesem Jahr wieder die Versorgung der Bürger mit hochwertigen Lebensmitteln für alle Bürger und gesunde Bewegung an der frischen Luft, für unsere Bauern garantieren.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit dem Vertrauen in Sie und unser Land und das, was auf uns zukommt, wünsche ich Ihnen ein optimistisches:

Lasst wachsen.

 

 
Thomas Grund, Germanys next Bundeskanzlerin

 

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